Was hat Cholesterin mit Diabetes zu tun?
Bei einem ungenügend behandelten Diabetes werden die Gefässwände durch die hohen Blutzucker geschädigt: Sie verlieren ihre natürliche Elastizität.
Dadurch und durch weitere Gefässbelastungen, wie etwa hohen Blutdruck, entstehen Verletzungen der Gefässwände. An den verletzten Stellen bildet sich Arterienverkalkung.
Ein zu hoher Cholesterinspigel bedeutet meist ein Zuviel an «schlechtem» LDL-Cholesterin. Befindet sich mehr LDL-Cholesterin im Blut als vom Gewebe und den Organen benötigt wird, kann es sich in den verletzten Gefässwänden ablagern. Man spricht dann von Atherosklerose oder auch von «Plaques».
Mit der Zeit bauen sich Plaque-Polster auf, die das Gefäß zunehmend einengen. Auf diesen Verengungen können sich Blutgerinnsel ansammeln und die Arterie vollständig verschliessen: Es kann je nach betroffener Arterie beispielsweise zum Herzinfarkt oder zum Hirnschlag kommen.
75 Prozent aller Diabetes-Betroffenen sterben an den Folgen der Arterienverkalkung.







